Eine effektive Vorbereitung auf die bevorstehenden Prüfungen ist durchaus wichtig, denn wenn das Gedächtnis auf den letzten Drücker mit Prüfungsstoff vollgestopft wird, kann dabei keine gute Leistung erzielt werden.
Deshalb werden hier Tipps und Tricks für eine effektive und sichere Prüfungsvorbereitung vorgestellt.

 


 

Tipp 1 – Anmeldung zur Prüfung
Der erste Schritt der Prüfungsvorbereitung – die Anmeldung. Ohne eine Anmeldung ist keine Absolvierung der Prüfung möglich. Erinnerungen gibt es aber meist genug, denn die Studiengangsleitung versendet bereits einige Wochen vor der Prüfung E-Mails zur Prüfungsanmeldung. Wenn eine Universität besucht wird, so weisen die Professoren meist auch noch einmal auf die Anmeldung hin.

 


Tipp 2 – Prüfungsstoff aufspüren
Mindestens zwei Monate vor der Prüfung ist es wichtig, alle prüfungsrelevanten Materialien zusammen zu suchen.
In der Regel gibt es in der Bibliothek nicht genügend Exemplare für alle Prüflinge, deshalb ist es wichtig sich frühzeitig die Bücher auszuleihen. In Online-Börsen, Antiquariaten und Tauschbörsen können die jeweiligen Exemplare auch erworben werden.
Wichtig ist auch, dass alle nötigen Unterlagen und Mitschriften vollständig vorhanden sind. Sinnvoll ist es, ob Unterlagen und Mitschriften vollständig oder nicht, die eigenen Materialien mit anderen bevorstehenden Prüflingen zu vergleichen und gegebenenfalls zu ergänzen.
Um das Nachschlagen und Wiederholen der Materialien zu erleichtern, sollten die Unterlagen nach Datum und Themenbereiche geordnet sein.
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Tipp 3 – Den eigenen Lerntyp ausfindig machen
Es gibt vier verschiedene Lerntypen, jedoch ist nicht immer eine klare Abgrenzung vorhanden. Daher ist es sinnvoll, die Lernmethoden, die auf einen selbst zutreffen, zu kombinieren.
(1) Der auditive Lerntyp – Dieser Lerntyp hört gerne Hörbücher, erinnert sich gut an Vorträge und spricht beim Vokabellernen die Vokabeln laut aus. Am besten lernt er, wenn er sich den Prüfungsstoff immer wieder laut vorsagt oder den Prüfungsstoff aufnimmt und sich immer wieder anhört.
(2) Der visuelle Lerntyp – Dieser Lerntyp macht sich gerne schriftliche Notizen, liest gerne und kann sich den Prüfungsstoff am besten merken, wenn er ihn selbst sieht oder liest. Für ihn ist das Einprägen von Bildern und Tabellen sehr leicht, daher ist es ratsam den Prüfungsstoff im Geiste mit Bildern zu verknüpfen.
(3) Der kommunikative Lerntyp – Ein kommunikativer Lerntyp kann sich Informationen während und nach Gesprächen gut behalten und diskutiert außerdem gerne. Am besten lernt er durch Gespräche und Diskussionen, daher ist eine Lerngruppe für diesen Lerntyp sehr empfehlenswert.
(4) Der motorische Lerntyp – Solch ein Lerntyp muss immer in Bewegung sein, wenn er am Lernen ist. Für einen motorischen Lerntyp ist  es sehr wichtig, dass er Bewegung beim Lernen hat und den Prüfungsstoff durch Mimik und Gestik verinnerlicht.

 


 

 

Tipp 4 – Der Lernplan
Um effektiv und orientiert lernen zu können, ist es angebracht einen Lernplan mindestens sechs Wochen vor der Prüfung zu erstellen. Wichtig dabei ist, dass nicht nur durchgehend gelernt wird – Pausen und Freizeit sind auch von großer Bedeutung für die Konzentration und den Lernprozess.
Um den individuellen Lernplan zu perfektionieren ist ein Blick auf den Artikel „Wie lernt man richtig?“ nützlich.

 


Tipp 5 – Nicht beunruhigen lassen
Egal ob jemand mehr oder weniger gelernt hat – Wichtig ist, dass man sich selbst nicht aus der Ruhe bringen lässt und an seiner Lernmethode und seinem Pensum festhält.

 


Tipp 6 – Innere Ruhe
Circa eine Woche vor der Prüfung müssten die Vorbereitungen und die Lernphase langsam ein Ende finden. Fanatisches und pausenloses Lernen sind hier an der falschen Adresse, denn durch den steigenden Druck und die vielleicht aufkommende Panik der bevorstehenden Prüfung kann das Gehirn keine neuen Inhalte mehr aufnehmen. Daher sind regelmäßiges Wiederholen des Gelernten, ausreichende Pausen, gesunder Schlaf und genügend Freizeit das A und O.

 


Tipp 7 – Relaxen
Am Tag vor der Prüfung sollte man nur noch die Unterlagen und das Gelernte durchgehen – Aber nichts Neues lernen! Spätestens am Abend ist relaxen angesagt: Die Unterlagen werden weggelegt, die Konzentration liegt jetzt auf das Wohlbefinden seines Geistes und Körpers.

 


Tipp 8 – Tag der Prüfung
Rechtzeitiges aufstehen, unter die Dusche hüpfen und sich fertig machen, ein ausreichendes Frühstück und dabei ein kurzer Blick in die Unterlagen – Der Ablauf des Morgens bestimmt die Befindlichkeit des Prüflings und könnte ihn gegebenenfalls negativ beeinflussen (z.B.: verschlafen, Stress, keine Zeit zu frühstücken, etc.). Deshalb ist es auch ratsam, den Wecker etwas früher zu stellen und für den Weg eine halbe Stunde mehr einzuplanen, falls etwas schief laufen sollte (Auto geht nicht an, Zug/Bus fällt aus, etc.).
Wichtig: Personal- und Studienausweis einpacken!

 


Tipp 9 – Während der Prüfung
In der Ruhe liegt die Kraft – Aufmerksames Durchlesen der Aufgaben, gegebenenfalls das Wichtigste markieren und Notizen anfertigen helfen sehr während der Bearbeitungszeit keine Fehler oder Panikattacken zu bekommen. Denn wer sich solche Hilfestellungen während der Prüfung gibt und eine gute Vorbereitung genossen hat, der hat keinen Grund panisch zu werden. Sollte es doch zu einer Panikattacke oder gar zu einem Blackout kommen, ist Ruhe bewahren und tiefes Ein- und Ausatmen wichtig. Oft hilft auch, die Augen zu schließen und sich das ganze Gelernte im innerlichen Auge vorzustellen. Ebenfalls ist eine Mindmap, damit das Gehirn wieder auf Trab kommt, sehr hilfreich.
Ein wichtiger Faktor ist die Konzentration. Um diese konstant zu halten ist ausreichendes Trinken und kleine Energiesnacks (z.B.: Apfel, Banane) empfehlenswert.