Abschlussprüfung Fachkraft für Lagerlogistik

Nach drei Jahren wird die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik mit einem theoretischen sowie mit einem praktischen Prüfungsteil abgeschlossen. Davor findet in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres die Zwischenprüfung statt, welche als Nachweis über die Kenntnisse über Sicherheits- und Gesundheitsschutz im Beruf sowie den Umweltschutz dient.

 


 

Theoretischer Prüfungsteil

Der theoretische Prüfungsteil beinhaltet insgesamt drei Prüfungsbereiche, welche bundeseinheitlich an zwei Tagen durchgeführt werden.

Der erste Tag deckt den Prüfungsbereich Prozesse der Lagerlogistik mit den Themen Kommissionierung, Annahme von Waren, Lagerung von Gütern, sowie Verpackungen und Versand in einem Zeitraum von 150 Minuten ab. Die Aufgaben werden in ungebundener Form gestellt, das bedeutet die Antworten müssen mit eigenen Worten formuliert werden. Am zweiten Tag werden die Kenntnisse in den Prüfungsbereichen Rationeller und qualitätssichernder Güterumschlag und Wirtschafts- und Sozialkunde in einem Zeitraum von jeweils 90 Minuten und 60 Minuten durch gebundene und ungebundene Fragen geprüft. Die Aufgaben in gebundener Form sind meist Multiple-Choice-Fragen. Unter Berücksichtigung rechtlicher, betrieblicher sowie außenwirtschaftlicher Vorschriften sollen komplexe lagerlogistische Abläufe in den Bereichen Prozesse der Lagerlogistik und Rationeller und qualitätssichernder Güterumschlag gelöst werden. Themen wie Arbeitsabläufe im Lager, Transportorganisation, der richtige Einsatz von Arbeitsmitteln, sowie das Erfassen und Dokumentieren des Güterumschlages sind ein wichtiger Bestandteil in der ersten Prüfung des zweiten Tages. Der letzte schriftliche Bereich Wirtschafts- und Sozialkunde beinhaltet praxisbezogene ungebundene Aufgaben zu allgemeinen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhängen.

 


 

Praktischer Prüfungsteil

Im letzten Prüfungsbereich Praktische Arbeitsaufgaben müssen zwei Aufgaben in höchstens fünf Stunden durchgeführt werden, worauf sich danach dann das fünfzehnminütige Fachgespräch bezieht.

Diese sind Arbeitsabläufe und Teilaufgaben, welche zielorientiert unter wirtschaftlichen, technischen, organisatorischen, rechtlichen und zeitlichen Vorgaben selbstständig zu planen, durchzuführen und zu kontrollieren sind. Die Erfassung von Güterbewegungen unter Anwendung betrieblicher Informations- und Kommunikationsmittel, versandfertiges Verpacken von Gütern, Beladen und Sichern der Ladung, Erstellen eines Beladeplans für unterschiedliche Güter unter Berücksichtigung eines Tourenplans, Ein-, Um- und Auslagern von Gütern unter Berücksichtigung der Umschlagshäufigkeit, der Güterbeschaffenheit und der Wegzeiten und das Feststellen und Dokumentieren von Mängeln, Ergreifen von Maßnahmen zur Mängelbeseitigung kommen besonders in Betracht für den mündlichen Prüfungsteil.

 

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